Wir diskutieren:
Die Liebe zwischen Licht und Schatten: ein Familienroman übers Weggehen und Bleiben. Einer der charmantesten, bezauberndsten, auch wildesten Liebes- und Familienromane der Gegenwart: ein menschlich warmer und überbordend fantasievoller Roman über (Bären-)Masken, Meere und fliegende Menschen, ein literarisches Juwel. Über die Sehnsucht nach Glück und Freiheit, vom Vorabend des Ersten Weltkriegs bis 1945 und danach.
›Der Rabe, der mich liebte‹ ist ein Roman über Flucht, Entscheidungen, die man trifft, und über die Liebe in all ihren Facetten. Mit Humor und Empathie für seine Figuren kreiert Abdelaziz Baraka Sakin mehrstimmig die Lebensgeschichte eines Migranten, der unverrückbar an seinem Traum festhält.
Alle Interessierten sind ohne weitere Verpflichtungen willkommen. Es ist keine Anmeldung nötig.
Lese-Tipps aus der letzten Runde:
Mit Zartheit, Klarheit und Talent fürs Tragikomische blickt Judith Holofernes auf ihre Kindheit zurück. Sie erzählt von ihrer Ausbildung zum People Pleaser, der nonkonformistischen und doch so netten Mutter, von Liebeswirren, ersten eigenen Songs, einem launischen Körper unter Dauerbeobachtung – und davon, wie es ihr schliesslich gelingt, die eigene Hummeligkeit ins Erwachsenenleben hinüberzuretten.
Wir sind das Leben von Saba Sams (224 Seiten)
Über Freundschaft, Liebe und die Familie, die wir uns suchen.
Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstreins überwältigender neuer Roman – nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026.
Die Einsamkeit von Sonia und Sunny von Kiran Desai (752 Seiten)
Der neue Roman der Booker-Preisträgerin Kiran Desai: ein leuchtendes Familienepos zwischen Indien und den USA. Sonia studiert Literatur in den verschneiten Bergen Vermonts, Sunny arbeitet als Journalist in New York und träumt von einer grossen Zukunft. Als sie sich in ihrer indischen Heimat zum ersten Mal begegnen, sprühen die Funken – bis sie feststellen, dass ihre Grosseltern einst eine Heirat für sie arrangieren wollten… Nominiert für den Booker Prize 2025.
Die alte Dame, die eine Liste schrieb und das Leben und die Liebe wiederfand – der Überraschungsbestseller aus England und den USA. Ein ergreifender und warmherziger Roman über Wahrheit, Liebe und Beziehung und davon, dass es nie zu spät ist, seinem Herzen zu folgen.
Bestseller-Autorin Alina Bronsky legt eine Komödie über zwei Menschen vor, die aus unterschiedlichen Welten stammen – und am Ende nicht mehr ohne einander sein wollen. Warmherzig, rasant und höchst unterhaltsam.
Gadi lebt als Dozent für hebräische Sprache in Zürich, als sein Vater in Israel im Sterben liegt. Über dreissig Jahre hatte er keinen Kontakt mehr zu ihm. Wider Willen reist er ans Krankenbett des Vaters, nach seinem Tod bleibt ein unbequemes Erbe: eine Tasche mit Tagebüchern und Aufzeichnungen sowie der letzte Wunsch, die Hälfte seiner Asche solle in den Tigris gestreut werden. Als Gadi in einem der Hefte zu lesen beginnt, begegnet ihm nicht nur ein unbekannter Vater, sondern auch ein dunkles Kapitel der irakischen Geschichte.
Was, wenn der Tod deine einzige Chance ist, zu überleben? Vor elf Jahren wurde Alma als Baby unter mysteriösen Umständen zur Adoption freigegeben. In ihrer streng unter Verschluss gehaltenen Adoptionsakte steht der Vermerk: »Identität der Eltern darf unter keinen Umständen ans Licht kommen! Mutter droht Todesgefahr!!!« Doch nun ist Alma lebensgefährlich erkrankt und braucht dringend einen Knochenmarkspender.